SO FUNKTIONIERT ES !!!
Bevor Du Dich in einer Fahrschule anmeldest, solltest Du folgende 8 Punkte abchecken.
- Wieder mal nach geltenden Vorschriften fahren 🙂 (Stop-Zeichen anhalten, Fahrbahnmarkierungen erkennen und Rechtsfahrgebot einhalten, Geschwindigkeiten erkennen und einhalten, Fußgänger und Radfahrer beachten usw.). Falls Du noch keinen Führerschein hast – Interesse für den Straßenverkehr entwickeln. (Straßenverkehrsordnung lesen / Eltern, Bekannten, Verwandten oder Freunden beim Fahren über die Schulter schauen und von deren Erfahrung lernen oder ggf. auch Fehler erkennen)
- Gehe nicht zur nähst besten Fahrschule, nur weil sie in deiner Nähe und billig ist. Wie heißt es so schön: Wer billig kauft, kauft doppelt. Frag Deine Freunde und Bekannten welche Fahrschule sie Dir empfehlen würden. Recherchiere im Internet nach guten Fahrschulen. Nutze Onlinebewertungen für Deine Entscheidung.
- Zeit für die Fahrausbildung nehmen – … und ich meine damit nicht das Du die Fahrausbildung auf mehrere Monate oder sogar Jahre ausdehen sollst, sondern im Gegenteil, dass Du Dir für die Ausbildung echte Zeit (z.B. Urlaub, Überstundenabbau, Gleitzeit) nimmst. Fahrausbildung erfordert ein hohes Maß an Aufmerksamkeit und Konzentration und kann man nicht mal so schnell nebenbei oder mal schnell im „vorbeigehen“ absolvieren.
- Es ist sehr unklug seine Fahrausbildung in einer Zeit zu planen, wo man sowieso schon mit vielen anderen Dinge beschäftigt ist. Es macht kein Sinn, ein Großteil seiner Energie für Arbeit, Familie, Schule usw. zu verbrauchen und dann mal schnell nebenbei nach Feierabend den Führerschein zu machen.
- Den Theorieunterricht (wenn möglich) als Blockunterricht innerhalb von ein bis zwei Wochen absolvieren und parallel dazu mit der Lern-App fleißig für die Theorieprüfung lernen.
- Während der Fahrausbildung „am Ball“ bleiben und lange Pausen zwischen den Fahrstunden vermeiden. Mindestens 2 – 3 Fahreinheiten á 2 Fahrstunden (90 Minuten) sind empfehlenswert. Das spart Zeit und vor allem Geld.
- Erst zur Prüfung gehen, wenn man selbst ein gutes Gefühl dafür hat und Dein Fahrlehrer Dir sagt, dass Du dafür reif genug bist. Bei der Prüfung durchfallen kostet viel Zeit und vor allem sehr viel Geld.
Theorieprüfung: nach 14 Tagen erst Widerholungsprüfung + TÜV Gebühr (ca. 25 Euro)
Praxisprüfung: nach 14 Tagen erst Widerholungsprüfung + TÜV Gebühr (ca. 150 Euro) + Vorstellungsbetrag bei der Fahrschule (ca. 250 Euro) + mindestens nochmal zwei Fahrstunden (ca. 160 Euro) Das sind dann schnell mal ca. 550 Euro Zusatzkosten, die nicht eingeplant waren. - DER PREIS – für viele (leider) die wichtigste Position für die Entscheidung bei welcher Fahrschule man sich anmeldet. 🙁
Billig ist nicht immer preiswert – Es ist nicht wichtig ob die Fahrschule preiswert ist, sondern ob sie ihren PREIS WERT IST 😉 Wie heißt es so schön: „wer billig kauft, der kauft doppelt“
TIPP: Bevor Du Dich in einer Fahrschule anmeldest, teste vorab die ein oder andere. Viele Fahrstunden bieten kostenlose Theorie-Probestunden oder sogar kostenpflichtige Schnupperkurse mit ein oder zwei Fahrstunden an.
WICHTIG: Erkundige Dich vor der Anmeldung über eventuelle Nebenkosten, wie TÜV Gebühr oder Gebühren auf dem Amt sowie weitere Kosten(Sehtest, Passbild, Hilfe Schein). Einige Fahrschulen verschwiegen (bewusst oder unbewusst) gerne mal diese Kosten, um das Angebot attraktiver zu gestalten 🙁
Die Nebenkosten liegen im Regelfall um die 280 Euro.
FAZIT: Nimm Dir Zeit für Deine Ausbildung und mache diese nicht mal so schnell nebenbei.
Ich wünsche Dir viel Spaß bei der Ausbildung und vor allem viel Erfolg bei den Prüfungen.
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